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Häufig gestellte Fragen
Alles Wissenswerte zu Deception, Co-Managed SIEM und Angriffserkennung

Über 40 Antworten zu Cybersense: Deception-Technologie als System zur Angriffserkennung (SzA) und CORE SIEM als Co-Managed SIEM. Agentenlos, made in Germany, mit eigenem SOC in Dortmund – und Unterstützung bei NIS-2, KRITIS, § 8a BSIG und ISO 27001.

Grundlagen: Was ist Deception?

Cybersense ist die Alarmanlage für Ihre IT: Ein Deception-basiertes IT-Frühwarnsystem zur  Angriffs- und Einbruchserkennung. Die Lösung macht Angreifer bereits in einer frühen Phase des Angriffs sichtbar – noch bevor aus einem Einbruch echter Schaden entsteht. Dafür setzt Cybersense auf kundenindividuell erstellte Lures, Traps und Decoys, um die Ausforschung und laterale Bewegung frühzeitig zu erkennen.

Viele Sicherheitslösungen schützen den Perimeter oder einzelne Endgeräte. Was oft fehlt, ist eine verlässliche Sicht auf das, was bereits innerhalb der zu schützenden Umgebung passiert. Genau diese Lücke schließt Cybersense: Hochgetarnte Reconnaissance-Aktivitäten, laterale Bewegungen und Angriffe ohne bekannte Signatur werden früh sichtbar – dort, wo klassische Setups oft zu spät reagieren.

Cybersense hat zwei Kern-Komponenten: eine umfassende Sensorik wird an strategischen Stellen der IT-Umgebung platziert, um die frühe Angriffsphase zu erkennen. Zum anderen platziert Cybersense gezielt präparierte Informationen und Systeme in der Kunden-IT, die auf einem komplementären Ansatz basieren, der unabhängig von vorhandenen Sicherheitssystemen funktioniert. Greift ein Angreifer in der frühen Ausforschung oder lateralen Bewegung darauf zu, entsteht sofort ein hochrelevantes Erkennungssignal. So wird ein Angriff bereits in einer sehr frühen Phase sichtbar – bevor Schaden entsteht. Die Deception-Elemente werden dabei auf die konkrete Kundenumgebung abgestimmt und strategisch positioniert.

Lures – auch als Breadcrumbs bekannt – sind unauffällig platzierte passive Hinweise, Einträge oder Artefakte. Sie sind für die Angreifer attraktiv und tauchen bei der manuellen Suche oder in den Ausgaben der Hacker-Tools auf.  Im Normalbetrieb haben sie keine produktive Funktion. Decoys sind speziell vorbereitete Systeme oder Dienste, die wie echte Ziele erscheinen, aber ausschließlich der Erkennung dienen. Zusammen sorgen sie dafür, dass Angreifer früh identifiziert werden, anstatt sich unbemerkt im Netzwerk zu bewegen.

Cybersense erkennt unter anderem Ausforschung, laterale Bewegungen, verdächtige Zugriffe auf Identitäten und Systeme, Credential-Missbrauch sowie typische Muster moderner Angriffe. Dazu zählen auch Aktivitäten ohne bekannte Signatur, die in klassischen Lösungen leicht untergehen. Erkannt werden unter anderem Scans, AD-nahe Reconnaissance sowie Privilege-Escalation-Muster wie Credential Harvesting oder Kerberoasting.

Ja. Cybersense orientiert sich nicht nur an bekannten Signaturen, sondern am Verhalten des Angreifers in Ihrer Umgebung. Dadurch können auch Zero-Day-bezogene Aktivitäten, Living-off-the-Land-Techniken und stark getarnte Angriffe frühzeitig sichtbar werden. Auch fortgeschrittene, APT-nahe Vorgehensweisen werden so in einer sehr frühen Phase adressiert.

Technik & Betrieb: agentenlos und on-premise

Ja. Cybersense arbeitet agentenlos auf produktiven Clients und Servern. Das reduziert Betriebsaufwand, vermeidet zusätzliche Last und macht den Einsatz auch in heterogenen Bestandsumgebungen besonders attraktiv. Auf Produktivsystemen entsteht keine zusätzliche Agentenschicht.

Nein. Cybersense ist so ausgelegt, dass produktive Systeme nicht gestört werden. Der Ansatz arbeitet rein beobachtend, passiv und rückwirkungsfrei und kann im laufenden Betrieb eingeführt werden – ohne in die bestehende, produktive IT-Umgebung einzugreifen.

Ja. Alle Daten bleiben in der Infrastruktur des Kunden. Für den Managed Service werden nur die nötigen Betriebsdaten der Decoys an das SOC gesendet. Im Alarmfall wird das SOC direkt benachrichtigt. Erforderlich ist lediglich ein gesicherter Zugang zum Cybersense-Management – nicht zur übrigen Kundenumgebung.

Der Deception-basierte Ansatz reduziert Fehlalarme deutlich, weil Alarme nur dann entstehen, wenn gezielt mit den Cybersense Deception-Elementen (präparierten Informationen wie Breadcrumbs, Lures, Traps und Decoys) interagiert wird. Das sorgt für wenige, dafür hochrelevante Meldungen und entlastet interne Security-Teams spürbar.

Cybersense ist auf schnelle Time-to-Value ausgelegt. Ein Start ist typischerweise innerhalb weniger Tage möglich. Der Einstieg kann gezielt in besonders kritischen Bereichen, Netzsegmenten oder Standorten erfolgen und anschließend stufenweise ausgebaut/hochskaliert werden.

Cybersense lässt sich in klassischen Unternehmensnetzen ebenso einsetzen wie in hybriden Infrastrukturen, Private- und Public-Cloud-Umgebungen sowie in sensiblen IT- und OT-nahen Bereichen. Auch segmentierte oder historisch gewachsene Umgebungen lassen sich schrittweise absichern. Ebenso können Container-, IoT- und OT-nahe Szenarien in die Deception-Strategie einbezogen werden.

Ja. Cybersense macht Aktivitäten rund um Identitäten, Active Directory, Ausforschung und laterale Bewegung sichtbar. Gerade in frühen Angriffsphasen entstehen dadurch Signale, die andere Sicherheitslösungen oft nicht liefern. Dazu gehören auch Sensoren in AD- und Netlogon-nahen Bereichen sowie die Erkennung von Scans.

Im Alarmfall werden die Signale von unserem SOC analysiert, bewertet und mit Kontext angereichert. Im Managed Service erhält Ihr Team nicht nur einen Alarm, sondern klare Handlungsempfehlungen, eine direkte Benachrichtigung und Unterstützung bei Eindämmung und Reaktion. Zusätzlich können über Drittanbieter automatisierte Reaktionen ausgelöst werden – etwa die Isolation von Endpunkten, das Sperren von Benutzerkonten oder die Ansteuerung von Firewall- und NAC-Funktionen.

Ja. Cybersense ist als Managed Security Service verfügbar. Dabei übernimmt ein Expertenteam Betrieb, Monitoring, Analyse, Triage und laufende Optimierung – je nach Service Level bis hin zu 24/7. Ergänzt wird das durch Healthchecks, Wartung und im Ernstfall eine sofortige telefonische Benachrichtigung.

Ja. Durch wenige, hochrelevante Alarme und den Managed Service lässt sich Cybersense auch mit begrenzten internen Ressourcen effizient nutzen. Das entlastet interne Teams und schafft zusätzliche Sicherheit, ohne dass ein großes und kostspieliges eigenes SOC aufgebaut werden muss.

SIEM, EDR, XDR und NDR decken wichtige, aber unterschiedliche Blickwinkel ab – etwa Logs, Endgeräte oder Netzwerkverkehr. Cybersense ergänzt diese Lösungen um deception-basierte Früherkennung direkt innerhalb der zu schützenden Umgebung. Das Ergebnis: Weniger Rauschen, mehr Kontext und hochrelevante Alarme mit klarem Handlungsbezug.

Ja. Cybersense lässt sich in bestehende SIEM-, SOAR-, Ticket-, Monitoring- und Security-Umgebungen integrieren. Alarme können übernommen, priorisiert und für automatisierte Reaktionen genutzt werden. So verstärkt Cybersense den Nutzen vorhandener Security-Lösungen, statt sie zu ersetzen.

Ja. Die MITRE hat in der Cybersecurity mehrere de-facto-Standards geschaffen. So klassifiziert die Cybersense ihre Alarme gemäß der MITRE ATT&CK Matrix in Taktiken, Techniken und Prozeduren (TTPs). Außerdem folgt Cybersense der MITRE Engage bei der Schaffung von Kunden-spezifischen Deception-Strategien.

Co-Managed SIEM & Core SIEM

Co-Managed heißt: Sie müssen das SIEM nicht allein betreiben. Der Anbieter übernimmt Alarmbearbeitung, Regelpflege und den arbeitsfähigen Zustand des Systems – Sie stellen die Infrastruktur und behalten die Datenhoheit. Beim Cybersense Core SIEM bearbeitet das SOC in Dortmund die Alarme der vordefinierten Use Cases; eigene Datenquellen und Erkennungsregeln ergänzen Sie in einem sauber getrennten Bereich.

Ein klassisches SIEM braucht ein eigenes SOC-Team für Betrieb, Regelentwicklung und Alarmbearbeitung – Fachkräfte, die teuer und schwer zu finden sind. Beim Co-Managed-Modell übernimmt Cybersense diese Aufgaben für die vordefinierten Use Cases. Das Ergebnis: professionelle Angriffserkennung ohne eigenes SOC.

Core SIEM ist die Co-Managed-SIEM-Lösung von Cybersense: zentrale Auswertung von Windows- und Linux-Logs, rund 40 kuratierte Use Cases nach MITRE ATT&CK und Alarmbewertung durch das Cybersense SOC. Das System läuft vollständig on-premise – Ihre Daten verlassen nie Ihre Umgebung.

In der Regel innerhalb von zwei Tagen. Installation, Konfiguration und Anbindung der Logquellen sind bewusst schlank gehalten – vom Kickoff bis zur aktiven Überwachung durch das SOC vergehen Tage, keine Wochen oder Monate.

Nein – und das ist Absicht. Statt hunderter generischer Regeln arbeitet Core SIEM mit kuratierten Use Cases, die auf hohe Signalqualität optimiert sind. Jeder Alarm wird zusätzlich vom Cybersense SOC bewertet, bevor er Ihr Team erreicht. Sie bekommen wenige, dafür relevante Meldungen.

Auf bewährten Open-Source-Komponenten, unter anderem OpenSearch als zentrale Analyse-Engine. Das vermeidet Vendor-Lock-in: keine proprietären Formate, keine Abhängigkeit von einem Hersteller-Ökosystem – und nach Vertragsende bleibt die Plattform nutzbar.

Compliance & KRITIS: NIS-2, § 8a BSIG, ISO 27001

Cybersense unterstützt Sicherheits- und Compliance-Vorhaben, bei denen nachvollziehbare Angriffserkennung, kurze Reaktionszeiten und belastbare Sicherheitsnachweise wichtig sind. Die Lösung ersetzt keine Compliance-Maßnahmen, liefert aber einen wichtigen technischen Baustein für Detection, Incident Response und resiliente Betriebsprozesse.

Cybersense eignet sich besonders für Organisationen mit hohem Schutzbedarf und komplexen Infrastrukturen. Dazu zählen unter anderem KRITIS, Energie, Finanzdienstleister, Industrie und Logistik, öffentliche Verwaltung, Hochschulen, Gesundheitswesen sowie Unternehmen mit verteilten oder historisch gewachsenen IT-Landschaften. Besonders stark ist Cybersense dort, wo hohe Kritikalität, heterogene Infrastrukturen und geringe Toleranz für Fehlalarme zusammentreffen.

Cybersense ist ein deutscher Anbieter mit Sitz in Dortmund. Entwicklung, Service und Betrieb sind auf Datenschutz, kurze Wege und den Einsatz in anspruchsvollen Unternehmens- und KRITIS-Umgebungen ausgerichtet. Die Entwicklung und Leistungserbringung erfolgen durch eigene Teams aus Deutschland.

Cybersense wird ausschließlich in Deutschland entwickelt. Auch Service, Ansprechpartner und Betriebsmodelle sind auf eine Leistungserbringung aus Deutschland ausgelegt – Made in Germany.

Deception vs. Honeypot & klassische Ansätze

Cybersense ist mehr als ein einzelnes Ködersystem. Die Lösung kombiniert Lures, Traps, Decoys, Identitäts- und Netzwerksensorik zu einer kundenspezifischen Deception-Strategie. Dadurch werden Angreifer nicht erst spät, sondern schon während der frühen Ausforschung und lateraler Bewegung erkannt. Hinzu kommen strategische Platzierung, offene Integrationen und auf Wunsch ein Managed Service.

Cybersense liefert ihre Technologie nicht nur in Form ihres Software-Stacks aus, sondern platziert sie an strategischen Stellen in der IT- und IoT-Umgebung des Kunden. Die Deception-Elemente werden individuell erstellt, sodass sie sich nahtlos in das Netzwerk des Kunden einfügen.

Cybersense verbindet ein in Deutschland patentiertes Verfahren mit einer kundenspezifischen Deception-Strategie. Lures, Traps, Decoys und weitere Sensoren werden gezielt an die jeweilige IT-Umgebung angepasst und strategisch platziert. Dadurch entstehen früh auslösende, hochqualitative Alarme mit klarem Handlungsbezug.

Cybersense liefert nicht nur Technologie, sondern eine auf die konkrete Kundenumgebung abgestimmte Lösung. Dazu gehören die strategische Platzierung der Deception-Assets, die Einbindung in bestehende Sicherheitsprozesse und auf Wunsch ein Managed Service. Anders gesagt: Cybersense liefert nicht nur Software, sondern eine schlüsselfertige Einbruchserkennung, die schnell produktiv Mehrwert schafft und intern wenig Aufwand verursacht.

Weil Cybersense bestehende Plattformen nicht ersetzt, sondern gezielt schärft: mit individueller Deception-Sensorik, früher Einbruchserkennung, hochqualitativen Alarmen und geringem Betriebsaufwand. So wird aus einer vorhandenen Sicherheitslandschaft eine deutlich frühere, fokussiertere und operativ relevantere Detection.

Im Managed Service erhalten Kunden Technik und Expertenteam aus einer Hand. Dazu gehören direkte Benachrichtigung, Analyse, klare Handlungsempfehlungen und Service-Modelle bis 24/7. Das entlastet interne Teams, verkürzt Reaktionszeiten und macht Cybersense schnell operativ nutzbar.

Warum Cybersense?

Nicht von der Stange, sondern präzise auf Ihre Angriffsfläche zugeschnitten. Cybersense ist keine generische Deception-Software, die einfach ausgerollt wird. Lures, Traps und Decoys werden gezielt entlang Ihrer realen Infrastruktur, Identitäten, Bewegungsmuster und Risiken konzipiert, strategisch platziert und laufend überprüft. So entsteht keine beliebige Täuschungsfläche, sondern eine passgenaue Früherkennung, die sich an der tatsächlichen Angriffsrealität Ihrer Umgebung orientiert.   

Je komplexer die Umgebung, desto größer der Hebel von Cybersense. Gerade in historisch gewachsenen, hybriden und herstellerübergreifenden IT-Landschaften integriert sich Cybersense offen in bestehende Security-Stacks, Prozesse, Netzsegmente und Standorte. Statt Sie in ein starres Hersteller-Ökosystem zu zwingen, schafft Cybersense die Freiheit, Ihre Sicherheitsarchitektur flexibel, offen und souverän weiterzuentwickeln.   

Cybersense stärkt Ihre Sicherheit, ohne dass Sie die Kontrolle abgeben. Entwicklung, Service und Ansprechpartner kommen aus Deutschland. Die Systeme und Daten bleiben unter Ihrer Kontrolle und für den Managed Service ist nur ein gesicherter Zugang zum Cybersense-Management erforderlich. Gerade für KRITIS-nahe, datensensible und stark regulierte Organisationen ist das ein starkes Argument für Datenschutz, Governance und nachvollziehbaren Betrieb.   

Bei Cybersense bekommen Sie keine anonyme Plattform, sondern echte Begleitung durch Experten. Technologie, Sensorik, Prioritäten und Reaktionswege werden gemeinsam an Ihre Infrastruktur und Ihr Sicherheitsniveau angepasst. Das beschleunigt die Einführung, vereinfacht den Betrieb und sorgt dafür, dass die Lösung mit Ihren Anforderungen mitwächst, statt Sie in starre Standardprozesse zu pressen.     

Wo Nachvollziehbarkeit, Kontrollierbarkeit und belastbare Reaktion Pflicht sind, spielt Cybersense seine volle Stärke aus. Für Organisationen mit Anforderungen rund um NIS2, ISO 27001, KRITIS, DORA oder MaRisk liefert Cybersense einen starken technischen Baustein für frühe, kontextreiche Angriffserkennung, klar priorisierte Alarme und resiliente Sicherheitsprozesse. So stärken Sie Detection, Incident Response und Compliance-nahe Nachweisfähigkeit zugleich – ohne Kompromisse bei Datenschutz und Souveränität.     

Über 20 verschiedene im Standard – und dank flexiblem Framework nahezu grenzenlos erweiterbar. Die vollständige Übersicht veröffentlichen wir aus Sicherheitsgründen nicht auf der Website: Angreifer lesen mit. In einer Live-Demo zeigen wir Ihnen konkrete Beispiele und passende Use Cases für Ihre Umgebung – von unauffälligen digitalen Artefakten bis hin zu vollständigen Decoy-Systemen. So entsteht keine starre Produktliste, sondern eine Deception-Strategie, die mit Ihrer Umgebung und Ihrem Risikoprofil mitwächst.

Nein – Cybersense setzt auf offene Integration statt auf ein geschlossenes Hersteller-Ökosystem. Die Lösung arbeitet parallel zu bestehenden Sicherheitslösungen und integriert sich per API in SIEM-, SOAR-, EDR-, XDR-, Ticket-, Monitoring- und Security-Umgebungen. Auch automatisierte Reaktionen über bestehende Infrastrukturen sind möglich. Dabei bleibt Cybersense herstellerunabhängig: kein Vendor-Lock-in, sondern offene Integration in heterogene Umgebungen – auch in bereits vorhandene Security-Fabrics.

Michael Pütz, Ansprechpartner Cybersense GmbH

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